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Mikrobielle Stoffumsetzung Fluss

Als Mikroben werden mikroskopisch kleine Lebewesen, also Lebewesen, die mit dem bloßen Auge nicht mehr erkennbar sind, wie z.B. Algen und Bakterien, bezeichnet. Durch ihren Stoffwechsel halten sie Nährstoffe zurück und durch Photosynthese produzieren Algen darüber hinaus Sauerstoff, welcher maßgeblich die Lebensbedingungen und damit die Artengemeinschaften von Pflanzen und Tieren im Fluss bestimmt.

Da die Mulde zu groß und die Algen und Bakterien zu klein sind, wurde der Fluss sprichwörtlich miniaturisiert und in kleine Rinnen gepackt. In diesen Rinnen wurden die Sauerstoffproduktion und der Nährstoffrückhalt durch die Mikroben ermittelt.

Dabei wurde festgestellt, dass am Prallhang die Sauerstoffproduktion häufig den Sauerstoffverbrauch übersteigt, wohingegen am Gleithang sauerstoffzehrende Prozesse überwiegen. Dies weist auf einen höheren Anteil sauerstoffproduzierender Algen im Bereich der Prallhänge hin. Auch im Jahresverlauf lassen sich Unterschiede hinsichtlich der Sauerstoffproduktion feststellen. Der maximale Sauerstoffverbrauch lag dabei im Sommer, der minimale im Winter.